Kongens Have Digital
Entdecke Kopenhagens beliebtesten Stadtpark und erfahre, wie Architektur das Leben und Verhalten im öffentlichen Raum beeinflusst.
1606
Gegründet
Rosenborg
im Zentrum
3 Mio.
Besucher pro Jahr
Indre By
Kopenhagen
Warum dieser Park besonders ist
Kongens Have (der Königsgarten) ist nicht nur die älteste königliche Gartenanlage Dänemarks, sondern auch eine lebendige Oase im Herzen Kopenhagens.
Geschichte zum Anfassen
Erschaffen von König Christian IV. als privater Schlossgarten, verbindet der Park jahrhundertealte Kulturgeschichte mit modernem Großstadtleben.
Barocke Symmetrie
Die geometrische Wegeführung und streng geordneten Heckenzeilen zeugen von der Absicht des Barocks, Ordnung in die Natur zu bringen.
Soziale Bedeutung
Als demokratischer Raum dient er heute drei Millionen Menschen jährlich als Treffpunkt, Erholungsort und Ort für sportliche Aktivitäten.
Park Guide
Erfahre mehr über die faszinierende historische Entwicklung und die architektonischen Geheimnisse des Gartens.
Historische Zeitleiste
Gründung durch Christian IV.
König Christian IV. erwirbt Grundstücke vor den Toren der Stadtmauer und lässt einen Lustgarten anlegen, der auch zur Versorgung des Hofes mit Gemüse und Obst dient. Kurz darauf wird das Lustschloss Rosenborg errichtet.
Barocke Umgestaltung
Unter König Friedrich IV. wird der Garten grundlegend im symmetrischen französischen Barockstil umgestaltet. Es entstehen Lindenalleen (wie der berühmte Kavaliergang und Damenweg) und geometrische Heckensysteme.
Öffnung für die Öffentlichkeit
Der Park wird für die Kopenhagener Bürger zugänglich gemacht. Er entwickelt sich rasch zum beliebten Promenade- und Treffpunkt und spiegelt den Wandel von der absolutistischen Residenz zum öffentlichen Gut wider.
Lebendiger Stadtpark mit 3 Millionen Besuchern
Als zentraler Erholungsort zieht Kongens Have jährlich rund drei Millionen Kopenhagener und Touristen an. Er balanciert Denkmalschutz und intensive Freizeitnutzung.
Architektonische Leitmotive
Die städtebauliche und landschaftsplanerische Konzeption des Parks steuert subtil, wie sich Menschen darin bewegen, wo sie verweilen und wie sie interagieren.
Symmetrie & Achsen
Zwei monumentale Längsachsen – der Kavaliergang (Kavaliérgangen) und der Damenweg (Damegangen) – durchziehen den Park. Diese Sichtachsen erzeugen visuelle Tiefe und leiten die Fußgängerströme geradlinig durch die Anlage.
Räumliche Zonierung
Durch die präzise Anordnung von hohen Hecken und dichten Baumreihen (Bokette) entstehen „Räume im Raum“. Diese Hecken schützen kleinere Liegewiesen vor Blicken und Wind und schaffen Intimität inmitten des Trubels.
Wegeführung
Während die breiten Hauptwege schnelles Gehen und das Durchqueren des Parks begünstigen, laden die schmaleren Querwege und umrahmten Wiesen zum Flanieren, Entdecken und Abbiegen abseits der Hauptströme ein.
Sitzkomfort (Über 300 Bänke)
Über 300 Bänke laden zur „freiwilligen Verweildauer“ ein. Die hohe Dichte und strategische Positionierung entlang der Alleen und um die Denkmäler herum sind entscheidend. Sie fördern längeres Verweilen, soziale Treffen und bieten Gelegenheiten für stille Beobachtungen.
Digitale Schnitzeljagd
Teste dein Wissen über die Architektur und Geschichte von Kongens Have in unserem interaktiven Mini-Quiz und erhalte dein Stadtplaner-Zertifikat!
In welchem Jahr wurde der Lustgarten von Christian IV. gegründet?
Welche Tierkampf-Szene zeigt die älteste Bronzeplastik des Parks (vollendet 1625)?
Welche Bronzefigur ziert die historische Brunnenplastik (von 1837) im Zentrum des Parks?
Welches klassizistische Gebäude am Ende der Hauptallee dient heute als Café?
Wie viele kleine historische Pavillons (Peter-Meyn-Pavillons) sind in die Außenmauer an der Kronprinsessegade eingelassen?
Schnitzeljagd beendet!
Du hast 0 von 5 Fragen richtig beantwortet.
Impressionen aus dem Park
Über das Projekt
Dieses Webportal ist für unser Forschungsprojekt in der Schule entstanden. Wir haben uns mit dem Park Kongens Have in Kopenhagen beschäftigt.
Projektziel
Unser Ziel war es, herauszufinden, wie die alte Gestaltung des Parks eigentlich das Verhalten der Besucher von heute beeinflusst. Wir wollten wissen, wie die historischen Alleen und die Wiesen genutzt werden, ob es bestimmte Zonen für verschiedene Aktivitäten gibt und welche Probleme (wie Lärm oder Müll) im Alltag auftauchen. Mit dieser Website wollen wir unsere Ergebnisse anschaulich und interaktiv vorstellen.
Unser Team
Ibrahim
Melissa
Jannik
Lasse
Levi
Quellenverzeichnis
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[1]
Danmarks Statistik: Statistische Grunddaten zu Bevölkerungsdichte, Tourismusströmen und Flächennutzung im Stadtbezirk Indre By, Kopenhagen (Erhebung 2025/2026).
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[2]
Gehl Architects: Studien zur Qualität des öffentlichen Raums („Life Between Buildings“) und methodologische Ansätze zur Erfassung von Aufenthaltsaktivitäten in Städten.
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[3]
Slots- og Kulturstyrelsen: Offizielle Dokumentation und historische Pläne zu Schloss Rosenborg und der Welterbe-Substanz von Kongens Have (slks.dk).
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[4]
Politi.dk: Verordnungen und Bekanntmachungen der Kopenhagener Polizei zur Regulierung von Lärm-Hotspots und Soundboxen im Park (politi.dk).
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[5]
Berlingske Tidende: Berichte zur Stadtplanung und Bürgerbeteiligung bei der Weiterentwicklung von innerstädtischen Grünräumen in Kopenhagen (berlingske.dk).
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[6]
Deutschlandfunk Kultur: Rundfunkbeitrag und Analysen zur menschenfreundlichen Architektur und Stadtplanung von Jan Gehl (deutschlandfunk.de).
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[7]
Fluter (bpb): Interviews und Fachbeiträge zu menschenorientierten Raumstrukturen und der Qualität des städtischen Lebens (fluter.de).
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[8]
VisitCopenhagen / Børn i byen: Erhebungen und Verzeichnisse zu familienfreundlichen Freiräumen, Spielplatzkonzepten und Freizeit-Attraktoren (visitcopenhagen.dk).
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[9]
B.T. Nyheder: Berichte über städtische Hygienemaßnahmen und Öko-Regulierung bezüglich innerstädtischer Schädlinge (bt.dk).
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[10]
Fredninger: Nationaler Registereintrag zum Denkmalschutz und den Erhaltungsauflagen der barocken Parkstruktur des Schlossparkes (fredninger.dk).
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[11]
Bildquellen & Grafiken: Archivmaterial der dänischen Schlösser- und Kulturverwaltung sowie eigenhändig erstellte Kartierungen und Fotoaufnahmen vor Ort.